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Slade
1971  "Get Down And Get With It". Es ist der erste Hit und enthält bereits die wichtigsten Botschaften einer der erfolgreichsten Bands der 70er Jahre: begeisternde Liveauftritte, Nähe zu den Fans und gute Laune.

Bevor sie mit der Single Platz 16 der englischen Charts belegen, haben die Mitglieder schon viel Erfahrung in Coverbands gesammelt. 1969  beschließt die Band, sich die Haare wachsen zu lassen, hohe Stiefel anzuziehen und in Glitzerklamotten aufzutreten. Damit gehören sie zu den Mitgründern des Glam Rocks.

Mit dem neuen Look beginnt in England eine Erfolsserie, wie es sie seit den Beatles nicht mehr gab: Bis 1976 landen alle ihre Singles in den Top 20, sechs davon auf Platz eins. Mit der zweiten Single "Coz I Luv You" finden sie sich europaweit an der Spitze der Charts wieder .

Das Album "Alive!" (1972) beginnt mit dem Auftritt einer unbekannten Band in einer Kneipe und endet vor einem riesigen Publikum, das sich die Kehle aus dem Hals brüllt. Es gilt nach wie vor als eine der gelungensten Konzertaufnahmen. Ein Jahr später schaffen sie mit der Weihnachtssingle "Merry Xmas Everybody" ein Unikat: Nicht nur führt die Single bei Erscheinung wie gewohnt die Hitparade an, sondern sie gelingt bis in die 90er hinein fast jedes Jahr in die englischen Top 100.

Weniger erfolgreich sind Slade in den USA.  Slade stellen sich auf magere Jahre ein.

Im August 1980 feiern sie ein furioses Comeback, als sie beim Monsters Of Rock in Reading im letzten Moment für Ozzy Osbourne als Headliner einspringen. Zu Beginn befürchten die Organisatoren einen Massenaufstand, nach gellenden Pfiffen bei den ersten Liedern begeistern sie das Publikum aber so sehr, dass ihnen als letzte Zugabe nur noch "Merry Xmas Everybody" übrig bleibt.

Mit neuem Plattenvertrag veröffentlichen sie 1982 ihr bis dahin härtestes Album "Til'Deaf Do Us Part", das ihnen Vergleiche mit Iron Maiden einbringt. Im selben Jahr covern Quiet Riot "Cum On Feel The Noize" und plötzlich wird auch das US-ameikanische Publikum auf sie aufmerksam. Die Singles "My Oh My" und "Run Runaway" haben 1984 auf beiden Seiten des Atlantik Erfolg, wie auch das dazugehörige Album.

Es ist der letzte Höhepunkt vor dem endgültigen Untergang. Zwar bringen sie 1985 und 1987 zwei weitere Studioalben heraus und platzieren sich 1985 mit "Crackers - The Christmas Party Album" noch einmal in den englischen Charts, allmählich wandeln sie sich aber in eine Liveband um, die alte Erfolge runterspielt, ohne neue hervorzubringen.